Der Kulturpreis 2005 war der Darstellende Kunst gewidmet. Der Hauptpreis 2005 wurde geteilt und ging an das Aktionstheater PAN.OPTIKUM und an das Balthasar- Neumann- Chor und -Ensemble. Der Choreograf Marco Goecke wurde mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Jury und Stiftungsrat haben damit ein klares Zeichen für Avantgarde und anspruchvolles Musiktheater gegeben.
Der Hauptpreisträger
Das Aktionstheater PAN.OPTIKUM wurde bekannt mit seinen spektakulären Inszenierungen, in denen auf einzigartige Weise Aktionstheater, Schauspiel, Musik, Tanz und Akrobatik verschmelzen. Das Theater hat bereits mehrfach internationale Preise gewonnen, es war 2004 mit der Produktion ORPHEUS auf der RuhrTriennale zu sehen.
Weitere Informationen unter www.theater-panoptikum.de.



Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble haben unter der Leitung von Thomas Hengelbrock einen herausragenden Ruf auf internationaler Ebene erlangt. Zusammen begeben sie sich regelmäßig auf Entdeckungsreise. Sie sind spezialisiert auf das Musiktheater des 17. und 18. Jahrhunderts, beleben auf eindrückliche Weise in Vergessenheit geratene Werke und bieten immer wieder überaschende Neuinterpretationen bekannter Repertoires. Im Mittelpunkt steht dabei die intensive Auseinandersetzung mit einem Werk in seinem historischen Zusammenhang.
Weitere Informationen unter www.kulturprojekte.com.




Der Förderpreisträger
Marco Goecke wurde 1972 in Wuppertal geboren, er erhielt seine Ausbildung an der Ballettakademie in Köln. 2002 arbeitete er auf Einladung mit den Tänzern des New York City Ballet zusammen. Er wurde 2003 mit dem begehrten Prix Dom Perignon ausgezeichnet. Im Jahr 2005 wurde er als Hauschoreograph am Stuttgarter Ballett berufen, ihm attestieren viele das, was einen Künstler in besonderem Maße auszeichnet: eine eigene Handschrift.




Eine Initiative der Volksbanken-Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg sowie der Baden-Württemberg Stiftung.
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